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Mittelalter-Handwerkermarkt im Ritterhaus zu Bubikon 2026

25. September - 27. September
Mittelalter-Handwerkermarkt im Ritterhaus zu Bubikon 2026

Der Mittelalter Handwerkermarkt im Ritterhaus zu Bubikon (Schweiz) 2026 findet vom 25. bis 27. September im historischen Ritterhaus Bubikon im Zürcher Oberland statt. In den Höfen und Gebäuden der ehemaligen Johanniterkommende treffen traditionelles Handwerk, Händler, Musik, Gaukelei und zahlreiche Mitmachangebote auf eine der bedeutendsten mittelalterlichen Anlagen der Schweiz.

Schmiede, Steinmetze, Töpfer, Drechsler, Filzer, Näher, Metsieder sowie Gold- und Silberschmiede zeigen ihre Arbeit unmittelbar vor dem Publikum. Hinzu kommen eine historische Druckerwerkstatt mit Gutenberg-Druckerpresse, Musik von Kel Amrun und Schelmery, Gaukler, Zauberkunst, Geschichtenerzähler und Angebote für Kinder.

Weitere historische Veranstaltungen in der Schweiz sind bei den Mittelalterspektakeln in der Schweiz zu finden.

🕒 Öffnungszeiten

Freitag, 25. September: 17:00–22:00 Uhr
Samstag, 26. September: 10:00–22:00 Uhr
Sonntag, 27. September: 10:00–17:00 Uhr

Museum im Ritterhaus:
Freitag: geschlossen
Samstag: bis 17:00 Uhr geöffnet
Sonntag: während der regulären Museumszeiten geöffnet

Der Markt gehört zu den Veranstaltungen im September 2026.

⚒️ Vorführendes Handwerk im Mittelpunkt

Das Handwerk ist der zentrale Bestandteil der Veranstaltung. Zahlreiche Gewerke arbeiten während des Wochenendes vor den Augen der Besucher und zeigen traditionelle Herstellungstechniken.

Zu erleben sind unter anderem:

Schmied: Bearbeitung von Metall in der Esse
Filzer: Herstellung von Gegenständen aus Wolle
Gewandnäher: historische und mittelalterlich inspirierte Kleidung
Steinmetz: Bearbeitung von Naturstein mit traditionellen Werkzeugen
Messerschleifer: Pflege und Schärfung von Klingen
Töpfer: Gefässe und Gebrauchsgegenstände aus Ton
Drechsler: gedrechselte Holzarbeiten
Metsieder: Herstellung des traditionellen Honiggetränks
Gold- und Silberschmiedin: Schmuck und feine Metallarbeiten
Bogenbauer: Einblicke in den Bau historischer Bögen
Optiker: Darstellung eines ungewöhnlichen historischen Gewerks

Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Druckerwerkstatt mit einer originalen Gutenberg-Druckerpresse. Dort lässt sich nachvollziehen, wie der Buchdruck mit beweglichen Lettern die Verbreitung von Wissen am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit grundlegend veränderte.

🛠️ Historisches Handwerk selbst ausprobieren

Das Konzept beschränkt sich nicht auf Vorführungen. An mehreren Stationen können Besucher selbst tätig werden und einzelne historische Arbeitsschritte kennenlernen.

Dadurch steht nicht nur das fertige Produkt im Mittelpunkt, sondern auch der zeitliche Aufwand, das Werkzeug und die Erfahrung, die für traditionelle Handwerksarbeiten notwendig sind.

Der Markt eignet sich deshalb besonders für Besucher, die historische Gewerke nicht nur betrachten, sondern ihre Herstellung unmittelbar nachvollziehen möchten.

📯 Herold Vogt Franz von und zu Freudenfels

Der Herold übernimmt während des Marktes eine zentrale Rolle.

Vogt Franz von und zu Freudenfels begrüsst die Besucher, kündigt die verschiedenen Darbietungen an und informiert über die nächsten Programmpunkte.

Als historische Spielfigur sorgt er gleichzeitig für Ordnung auf dem Gelände und verbindet die einzelnen Bereiche des Marktes miteinander.

🎶 Kel Amrun und Schelmery

Hinter dem Ritterhaus wird eine eigene Turnei-Bühne aufgebaut. Dort treten die Musikformationen Kel Amrun und Schelmery auf.

Die Musik reicht von mittelalterlich inspirierten Melodien bis zu tanzbaren Stücken. Die Besucher können den Auftritten nicht nur zuhören, sondern sich auch an Reigen und Tänzen beteiligen.

Zusätzlich ziehen mehrere Spielleute durch das Veranstaltungsgelände.

Schabernakrakel: Musik und Unterhaltung
Spielmann Marcus: mittelalterliche Spielmannskunst
Niels der Dudler: Dudelsackmusik
Aite: Harfenspielerin

Die Auftritte verteilen sich über Höfe, Marktbereiche und Bühne.

🎭 Gaukelei und Zauberkunst

Neben den Musikern gehören Gaukler und weitere Unterhaltungskünstler zum Programm.

Magier Cardamon verbindet Zauberei und Unterhaltung und richtet sich dabei sowohl an Erwachsene als auch an jüngere Besucher.

Die Künstler treten nicht ausschliesslich auf einer Bühne auf. Ein Teil des Programms bewegt sich direkt zwischen Marktständen und Handwerkern, wodurch das Veranstaltungsgelände über den ganzen Tag belebt bleibt.

📖 Märlin der Geschichtenerzähler

Mit Märlin gehört auch ein Geschichtenerzähler zum Programm.

Er greift Erzähltraditionen auf, wie sie über Jahrhunderte ein wichtiger Bestandteil mündlicher Unterhaltung waren. Geschichten, Legenden und fantastische Stoffe ergänzen damit das handwerklich geprägte Marktprogramm.

🏹 Bogenstand und Geschicklichkeit

Am Bogenstand können Besucher den Umgang mit Pfeil und Bogen ausprobieren.

Eine weitere Mitmachstation ist die Schiffstauglichkeitsprüfung, bei der Geschicklichkeit und taktisches Denken gefragt sind.

Diese Angebote ergänzen das historische Handwerk um spielerische Elemente und richten sich an unterschiedliche Altersgruppen.

🧒 Mittelaltermarkt für Kinder

Kinder und Jugendliche bis einschliesslich 17 Jahre erhalten in Begleitung eines erziehungsberechtigten Erwachsenen kostenlosen Eintritt.

Zu den familiengerechten Attraktionen gehören:

🎠 Handbetriebenes Mittelalterkarussell: ohne modernen Motorbetrieb
🏹 Bogenschiessen: Zielübungen am Bogenstand
🪄 Magier Cardamon: Zauberei und Unterhaltung
📖 Märlin: Geschichten und Erzählungen
⚓ Schiffstauglichkeitsprüfung: Geschicklichkeitsaufgaben
⚒️ Handwerk: zahlreiche Vorführungen zum Zuschauen und teilweise Mitmachen

Jugendgruppen ohne erziehungsberechtigte Begleitperson erhalten keinen kostenlosen Zugang nach dieser Regelung.

🍖 Speis und Trank

Auch die Gastronomie greift das Thema des Wochenendes auf. Angeboten werden verschiedene mittelalterlich inspirierte Speisen sowie Getränke.

Zu den Getränken gehören unter anderem:

Bier
Met
Alkoholfreie Schorlen

Alkohol wird ausschliesslich an Personen ab 18 Jahren ausgeschenkt.

🎟 Eintrittspreise 2026

Freitag – Erwachsene ab 18 Jahren: CHF 5.–
Der Veranstalter bezeichnet den Freitag als „Feufliber-Fritig“.

Samstag – Erwachsene ab 18 Jahren: CHF 15.–

Sonntag – Erwachsene ab 18 Jahren: CHF 12.–

Wochenendpass für Erwachsene: CHF 23.–

Sonntag ab 16:00 Uhr: freier Eintritt zum Markt

Kinder und Jugendliche bis einschliesslich 17 Jahre: kostenlos in Begleitung einer erziehungsberechtigten erwachsenen Person

Rollstuhlfahrer: kostenlos

Begleitpersonen: regulärer Eintritt

Im Eintrittspreis sind sämtliche Shows und Vorführungen sowie der Museumsbesuch im Ritterhaus während der jeweiligen Öffnungszeiten enthalten. Der reguläre Museumseintritt hat einen Wert von CHF 10.–.

🎟 Tickets für den Mittelalter Handwerkermarkt Bubikon

♿ Barrierefreiheit

Das Veranstaltungsgelände ist nach Angaben des Veranstalters zu etwa 90 Prozent mit Rollstuhl und Kinderwagen zugänglich.

Im Ritterhaus stehen reguläre Toiletten sowie eine Behindertentoilette zur Verfügung.

Historische Gebäude besitzen naturgemäss einzelne Bereiche mit baulichen Einschränkungen. Für den grössten Teil des Marktgeländes bestehen jedoch gut nutzbare Zugänge.

🐕 Hunde und Waffenregeln

Hunde: an der Leine erlaubt

Show-Waffen: dürfen getragen werden und sind bei entsprechendem historischen Erscheinungsbild ausdrücklich willkommen.

Geschliffene Waffen: nicht erlaubt

Eine Ausnahme bilden mittelalterliche Speisemesser.

⛺ Zelthotel im Mittelalterlager

Eine besondere Übernachtungsmöglichkeit bietet der Mittelalterverein Midgarder Bären.

Besucher können in einem Mittelalterzelt im Lager übernachten und dadurch auch nach Ende des öffentlichen Marktprogramms Teil des Lagerlebens bleiben.

Auf dem regulären Veranstaltungsgelände selbst gibt es keine Campingmöglichkeit.

🏰 Ritterhaus Bubikon – ehemalige Johanniterkommende

Das Ritterhaus Bubikon ist weit mehr als eine historische Kulisse. Die Anlage gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Niederlassungen des Johanniterordens in Europa und gilt als eine der am besten erhaltenen Johanniterkommenden Europas.

Die Geschichte beginnt gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Traditionell gilt 1192 als Gründungsjahr. Nach seiner Rückkehr vom Dritten Kreuzzug stiftete Diethelm V. von Toggenburg Besitz in Bubikon an den Johanniterorden.

Die genaue rechtliche Entwicklung der Stiftung zog sich über mehrere Jahre hin. Ein Streit um den Besitz wurde 1215 beigelegt, sodass Bubikon ab 1216 als gesicherter Besitz der Johanniter angesehen werden kann.

Über rund sechs Jahrhunderte entstand der heutige Gebäudekomplex. Kapelle, Bruderhaus, Hauptgebäude sowie Wohn- und Repräsentationsräume dokumentieren die Entwicklung von einer mittelalterlichen Ordensniederlassung zu einem bedeutenden Verwaltungszentrum.

⛪ Romanische Wandmalereien aus der Zeit um 1210

Zu den wertvollsten Bestandteilen gehören die romanischen Wandmalereien der Kapelle.

Sie entstanden um 1210 und zählen zu den besterhaltenen Malereien dieser Zeit in der Schweiz. Auch das sogenannte Stifterbild, das mit der Gründungsgeschichte der Kommende verbunden ist, befindet sich dort.

Weitere Räume zeigen, wie sich Wohnen, Verwaltung und Repräsentation im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit entwickelten.

🏛️ Vom Ordenshaus zum Museum

Bis 1789 diente das Ritterhaus dem Johanniterorden als Verwaltungssitz. Danach wurde die Anlage verkauft und privat genutzt.

1936 entstand die Ritterhausgesellschaft Bubikon, die das Ensemble 1939 erwerben konnte. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten verhinderten den weiteren Verfall.

1941 wurde das Museum eröffnet.

Seit 1959 steht das Ritterhaus als Denkmal von nationaler Bedeutung unter Bundesschutz.

Heute widmet sich das Johannitermuseum unter anderem den Themen Kreuzzüge, Ritterorden, Stiftungsgeschichte und der Kommende Bubikon. Zu den ausgestellten Objekten gehören historische Waffen, Münzen, Chroniken und weitere Zeugnisse der Ordensgeschichte.

🌿 Epochenkräutergarten

Seit 2011 ergänzt ein Epochenkräutergarten das historische Ensemble.

Vier Bereiche widmen sich:

Antike
Mittelalter
Kolonialzeit
Gegenwart

Gezeigt wird, wie Kräuter und Gewürze zu unterschiedlichen Zeiten als Heilmittel, Küchenkräuter und zur Konservierung von Lebensmitteln verwendet wurden.

Bubikon im Zürcher Oberland

Bubikon liegt im Bezirk Hinwil im Zürcher Oberland und besteht im Wesentlichen aus den beiden Dörfern Bubikon und Wolfhausen sowie mehreren kleineren Siedlungen und Weilern.

Für 2026 rechnet die kommunale Finanz- und Aufgabenplanung mit rund 7.725 Einwohnern. Die Gemeinde hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von einem ländlich geprägten Ort zu einer gut angebundenen Wohngemeinde entwickelt.

Die mittelalterliche Geschichte ist besonders eng mit dem Ritterhaus verbunden. Die Johanniterkommende prägte über Jahrhunderte Grundbesitz, kirchliche Strukturen und regionale Beziehungen.

Heute gehört das historische Ensemble zu den wichtigsten Kulturdenkmälern des Zürcher Oberlands und ist zugleich ein bedeutender Veranstaltungsort der Gemeinde.

🚆 Anreise mit Bahn und Bus

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert.

S-Bahn S5: bis Bahnhof Bubikon
S-Bahn S15: bis Bahnhof Bubikon

Vom Bahnhof dauert der Fussweg zum Ritterhaus etwa fünf Minuten. Der Weg zum Veranstaltungsgelände wird ausgeschildert.

Alternativ fährt die:

Buslinie 880: bis Haltestelle Ritterhaus

Von dort befindet sich die Anlage in unmittelbarer Nähe.

🚗 Anreise mit dem Auto

Bubikon ist über die A53 gut an das Zürcher Oberland und die Region Zürich angebunden.

Autobahnausfahrt: Rüti-Hombrechtikon

Von dort der Beschilderung in Richtung Bubikon und Ritterhaus folgen.

Navigationsadresse:
Ritterhausstrasse 35
8608 Bubikon

🅿️ Parken

Öffentliche Parkplätze befinden sich direkt beim Ritterhaus.

Sind diese vollständig belegt, weist die Feuerwehr zusätzliche Wiesenparkplätze in der näheren Umgebung zu.

Auch Motorräder und Fahrräder können im Bereich des Ritterhauses abgestellt werden.

Aufgrund des zu erwartenden Besucheraufkommens und der sehr guten Bahnanbindung bietet sich insbesondere am Samstag die Anreise mit S-Bahn oder Bus an.

📍 Entfernungen zu wichtigen Orten im Kanton Zürich

Die Angaben sind ungefähre Strassenentfernungen und können je nach Route abweichen.

Wetzikon: ca. 7 km
Uster: ca. 15 km
Dübendorf: ca. 23 km
Zürich: ca. 30 km
Winterthur: ca. 40 km
Dietikon: ca. 45 km

📍 Entfernungen zu wichtigen Städten der Schweiz

Zürich: ca. 30 km
Luzern: ca. 65 km
Basel: ca. 115 km
Bern: ca. 145 km
Lausanne: ca. 240 km
Genf: ca. 305 km

Details

Datum:
25. September - 27. September

Ort:
Bubikon , Zürich

Veranstalter:
Turnei.ch

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